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Anne Dingkuhn
geboren 1965 in Addis Abeba, Äthiopien
Studium der Freien Kunst und Kunsterziehung an der HdK, Berlin
Stipendium zur Förderung junger Künstler e.V.
lebt und arbeitet in Hamburg

 

 

 

 

 


Einzelausstellungen

2018
Galerie W, Hamburg: Zeichnungen ( K)
Kunst Am Rockenhof, Hamburg -Volksdorf: transit
Historischer Bahnhof Friedrichsruh: emergo

2017  
Treppenhausgalerie Rathaus Wandsbek: Schichten
Kunstraum Farmsen, Hamburg : Suchbewegungen

 

Beteiligungen (Auswahl)

Gewerkstatt Hamburg
Galerie Elbchaussee, Hamburg (K)
Berner Schloß, Gartenstadt Hamburg e.G.
Kunstforum Forum Hotel, Hamburg (K)
Galerie vierte Etage, Berlin
Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg
„KUNST-ZU-KUNFT“ (Junge Kunst in den Senatsräumen für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin)

 

Presse:


 

Ausstellung Transit, 30.06.2018,  Kirche am Rockenhof

Hamburg Nordost Magazin Ausgabe September 4.2018
 


 

Neue Ausstellung in Aumühle beschäftigt sich mit der Natur

Hamburger Abendblatt

Nord Region Stormarn 05.18

Aumühle. Anne Dingkuhn ist in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba geboren, hat in Berlin Malerei und Bildhauerei sowie Kunstgeschichte und Philosophie studiert. Heute lebt und arbeitet sie in Hamburg. Von Sonnabend, 12. Mai, an stellt die Künstlerin unter dem Titel „emergo“ in Aumühle aus. Im Historischen Bahnhof des Ortsteils Friedrichsruh zeigt Dingkuhn Arbeiten, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden sind. Ihr künstlerisches Interesse gilt schon seit langer Zeit der Natur. Nester oder Kobel nimmt die Malerin etwa zum Anlass für komplexe Gemälde, Gehölzer unter Wasser werden zu mehrschichtigen Bildern. Dingkuhns Kunstschau kann bis zum 17. Juni kostenlos besucht werden. Geöffnet ist die Ausstellung immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Vernissage Sa 12.5., 11.00, Historischer Bahnhof in Friedrichsruh, Am Bahnhof 2

( pko )

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.

 


 

„Eine vielschichtige Art der Arbeit“

Künstlerin aus Berne zeigt Werke im Bezirksamt Wandsbek

18. Oktober 2017

Nr. 42 Hamburger Wochenblatt

WANDSBEK Ihre Bilder sind vielschichtig wie ihre Biografie, stellte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff bei der Vernissage fest: Anne Dingkuhn (52) aus Berne zeigt in der Galerie des Wandsbeker Rathauses frische neue Werke zum Thema „Arbeiten auf Papier“. Vielseitig und vielschichtig zeigt sich die Schau, ob gegenständlich oder abstrakt, vom feingliedrigen Vogelnest bis zu großflächiger Farbigkeit. Bevorzugt wendet Anne Dingkuhn die Schichttechnik an, mit der sie Dreidimensionalität in zarten Strukturen, Flächen und faszinierenden Elementen wie Wolken und Wasser erzeugt. Vielschichtigkeit, die Hausherr Ritzenhoff auch in der Biografie der Künstlerin entdeckte. Geboren in Äthiopien, mit hanseatischen Wurzeln, wo schon die Großeltern zu den Berner Gartenstadt-Pionieren gehörten.
Kunst von Klein auf
Dort lebt Anne Dingkuhn heute. Spross eines Künstler-Ehepaars, studierte sie in Berlin Freie Kunst und Kunsterziehung an der HDK, dazu noch Philosophie. Ihr Wissen vermittelt sie heute in Hamburg an einem Wirtschaftsgymasium, aber auch sehr erfolgreich an der Volkshochschule und arbeitet intensiv in ihrem Berner Heimatelier. Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 10. November im Bezirksamt Wandsbek an der Schloßstraße (2. Etage) zu sehen.(tel)


 

„Suchbewegungen“

Neue Ausstellung im Kunstraum Farmsen

18. Januar 2017

Nr. 3 Hamburger Wochenblatt

FARMSEN Sie sind fein, ihre Farbgebung dezent und zart – die Arbeiten von Anne Dingkuhn berühren den Betrachter und öffnen den Blick für die Verletzlichkeit der Natur. Die Hamburger Künstlerin, ab sofort mit ihrer Ausstellung „Suchbewegungen“ im Kunst- raum Farmsen zu sehen, hat die Natur als ihr Leitmotiv erwählt. „Das Erlebnis der Natur als Weite, als den Menschen umgebenden Raum, aber auch als eigene Dynamik und Gestaltungskraft hat mich immer schon fasziniert“, sagt Anne Dingkuhn, „man kann die Natur sinnlich erfahren, sich als Individuum darin wiederfinden, erlebt sich als einen Teil des Ganzen – zugleich aber bleibt man immer auch außen vor, bleibt Betrachter und Zuschauer und darin ist man allein.“ Dieser Ambivalenz spürt sie in ihren Bildern nach. Im Kunstraum Farmsen sind Zeichnungen mit Graphit oder Zeichenfeder zu sehen, auch Werke in Mischtechniken, mal rein grafisch, mal an der Grenze zur Malerei, die Zeichnungen gehen bis an die Belastungsgrenze des Papiers und machen Strukturen sichtbar. Anne Dingkuhn versteht das Zeichnen als Spur auf dem Papier und als dokumentierte „Suchbewegung“. Natürliche Formen, aber auch dynamische Prozesse greift sie auf. Ihre Inspirationen erhält sie durch Spaziergänge in der Natur und auch durch Reisen. Der Titel „Suchbewegungen“ stammt aus der Biologie, so werden kreisen- de Wachstumsbewegungen von Sproßachsen oder Ranken genannt. Sie dienen der Auffindung einer Stütze. „Suchbewegungen sind aber auch eine konkrete Beschreibung der eigenen Haltung bei meiner Arbeit“, erklärt Anne Dingkuhn. „Zeichnen ist Bewegung und eine Suche nach Haltepunkten und Gewissheiten.“ (sh)